Petition: Bleiberecht für „The Refugees“

Seit zwei Wochen sind Heinz Ratz und seine Band „Strom & Wasser“ mit Musikern aus deutschen Flüchtlingslagern auf Tour.

Der Hintergrund:

Im Frühjahr 2011 besuchte Heinz Ratz im Rahmen seiner 1000-Brücken-Tour knapp 80 Flüchtlingslager überall in Deutschland. Dort traf er überraschend viele Musiker, in ihrer Heimat oft berühmt und hochgeachtet, die hier mit Reise- und Arbeitsverboten belegt, meist nicht einmal in der Lage sind, sich ein Instrument zu leisten. Der Plan war schnell gefasst – warum sie nicht unterstützen, ihre Lieder mit ihnen aufnehmen, ihnen eine Bühne geben – und all diese gefangene Musik befreien und in die Welt entlassen?! Warum nicht sogar mit ihnen auf Tour gehen, Festivals spielen, Clubkonzerte, Theater?

Die CD zu diesem einzigartigen Projekt ist nun fertig aufgenommen, die fast vergessene Musik aus deutschen Flüchtlingslagern wird gehört werden – trotz vieler Schwierigkeiten! Und überraschend modern: eine Mischung aus afghanischem Rap, Reaggea von der Elfenbeinküste, russischem Hiphop, Roma-Grooves und Dub aus Gambia und Kenia!
Umjubelte erste Konzerte, ausverkaufte Spielstätten in Augsburg, Schwäbisch-Hall, Kiel, dem Folk Baltica Festival, eine begeisterte Presseresonanz, Interviews mit Deutschlandradio Kultur, RBB, WDR, NDR und sogar dem BBC – ändert leider nichts an der akuten Abschiebebedrohung der Flüchtlingsmusiker.

Daher die Bitte an euch: helft uns, dieses einzigartige Projekt zu bewahren, unterschreibt diese Petition, wenn ihr der Meinung seid, die kulturelle Bereicherung durch diese Musiker sei so wertvoll, dass man ihnen ein Aufenthalt und Arbeitsrecht in Deutschland geben sollte.

Es handelt sich um:

  • Dwada Nyassi (Gambia)
  • Revelino (Elfenbeinküste)
  • Jacques Zamle Bi Vie (Elfenbeinküste)
  • John Kariuki (Kenia)
  • Isaac Nganga (Kenia)
  • MC Yaxie Yax (Somalia)
  • Dzedzair Ismaili (Mazedonien)
  • Abdolhosain Amini (Afghanistan)
  • Nuradil Ismailov (Russland)
  • Younes Rahmani (Afghanistan)
  • Nima Asadolahi Ali (Iran)

Bleiberecht für „The Refugees“

Seit zwei Wochen sind Heinz Ratz und seine Band "Strom & Wasser" mit Musikern aus deutschen Flüchtlingslagern auf Tour.

Der Hintergrund:

Im Frühjahr 2011 besuchte Heinz Ratz im Rahmen seiner 1000-Brücken-Tour knapp 80 Flüchtlingslager überall in Deutschland. Dort traf er überraschend viele Musiker, in ihrer Heimat oft berühmt und hochgeachtet, die hier mit Reise- und Arbeitsverboten belegt, meist nicht einmal in der Lage sind, sich ein Instrument zu leisten. Der Plan war schnell gefasst – warum sie nicht unterstützen, ihre Lieder mit ihnen aufnehmen, ihnen eine Bühne geben – und all diese gefangene Musik befreien und in die Welt entlassen?! Warum nicht sogar mit ihnen auf Tour gehen, Festivals spielen, Clubkonzerte, Theater?

Die CD zu diesem einzigartigen Projekt ist nun fertig aufgenommen, die fast vergessene Musik aus deutschen Flüchtlingslagern wird gehört werden – trotz vieler Schwierigkeiten! Und überraschend modern: eine Mischung aus afghanischem Rap, Reaggea von der Elfenbeinküste, russischem Hiphop, Roma-Grooves und Dub aus Gambia und Kenia!
Umjubelte erste Konzerte, ausverkaufte Spielstätten in Augsburg, Schwäbisch-Hall, Kiel, dem Folk Baltica Festival, eine begeisterte Presseresonanz, Interviews mit Deutschlandradio Kultur, RBB, WDR, NDR und sogar dem BBC - ändert leider nichts an der akuten Abschiebebedrohung der Flüchtlingsmusiker.

Daher die Bitte an euch: helft uns, dieses einzigartige Projekt zu bewahren, unterschreibt diese Petition, wenn ihr der Meinung seid, die kulturelle Bereicherung durch diese Musiker sei so wertvoll, dass man ihnen ein Aufenthalt und Arbeitsrecht in Deutschland geben sollte.

Es handelt sich um:

  • Dwada Nyassi (Gambia)
  • Revelino (Elfenbeinküste)
  • Jacques Zamle Bi Vie (Elfenbeinküste)
  • John Kariuki (Kenia)
  • Isaac Nganga (Kenia)
  • MC Yaxie Yax (Somalia)
  • Dzedzair Ismaili (Mazedonien)
  • Abdolhosain Amini (Afghanistan)
  • Nuradil Ismailov (Russland)
  • Younes Rahmani (Afghanistan)
  • Nima Asadolahi Ali (Iran)

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  • Janicki, Heide

    Solidarität gefragt! MusikerInnen brauchen Bleiberecht wie alle anderen!

  • Dr.Klaus Thörner

    For open borders all over the world

  • ruthingeborg

    abschiebung ist folter – abschiebung ist mord! bleiberecht für alle jetzt sofort!

  • Julis

    Musik verbindet

  • Musik statt Todesangst – stoppt die Abschiebung von Farhad Sidiqi nach Afghanistan

    In zwei Tagen soll Farhad Sidiqi nach Afghanistan abgeschoben werden.

    Der bekannte Popmusiker aus Kabul geriet ins Visier der wieder erstarkten Taliban, die jegliches kulturelle Leben in Afghanistan unterbinden wollen. Als ein einflussreicher Warlord 2011 eine Morddrohung gegen ihn aussprach, blieb dem 30-jährigen Farhad nur die Flucht ins Ausland. Das Schicksal führte ihn nach Augsburg.
    Über das interkulturelle Musikprojekt „Heimatklänge“ der Hochschule Augsburg in Kooperation mit dem Friedensfest ist Farhad hier bei uns im „Grandhotel Cosmopolis“ gelandet.
    Für Juli dieses Jahres ist ein Konzert im Rahmen des Festivals der Kulturen hier in Augsburg geplant.

    Wir fordern, daß Farhad Sidiqi, der wegen seiner Musik in seiner Heimat verfolgt wird, die Möglichkeit erhält, dauerhaft in Deutschland zu leben.

  • Heike Meyer

    It is more than only a human right to stay wherever you want.It’s the way to live straight of your hard.Fight for our rights.

  • Nedal Jaber

    ich bin immer mit euch

  • Hildegard Grosse

    Good luck!

  • Ein ganz tolle Sache. Viel Erfolg.

  • Franny Görlich

    Wir, die unsere Grenzen dicht machen, sollten schauen, was wir für einen Anteil an der Misere vieler Menschen in ihrem Heimatland haben. Wir können nicht auf die Kosten anderer leben und ihnen damit ihre Würde und ihr Leben nehmen. Wir sollten unseren „Kuchen“ schon an die Leute verteilen, von denen wir uns die Zutaten genommen haben um ihn zu backen.

  • Inge Pommerenke

    @ruthingeborg – Das Mädel hat recht und ich schliesse mich ihren
    Worten voll an: Abschiebung ist Folter – Abschiebung ist Mord! Der unsägliche Umgang mit Flüchtlingen in diesem Land MUSS dringend geändert werden!

  • Die Buerger

    Wir haben hier in Stuttgart jede Menge von Immobilienhaien, Architekurterroristen und Hoch-und Tiefbaumafiosis , die für das neue Schmarotzerviertel verantwortlich sind, zum abschieben .
    Gerne im Tausch gegen kreative Musiker – ….gern 6 :1 .

  • malatesta

    ein tolles projekt und eine wichtige petition. aber ich möchte solidarisch kritik üben.
    im letzten absatz steht: „[…] unterschreibt diese Petition, wenn ihr der Meinung seid, die kulturelle Bereicherung durch diese Musiker sei so wertvoll, dass man ihnen ein Aufenthalt und Arbeitsrecht in Deutschland geben sollte.“
    dieser satz suggeriert, die abschiebung von „weniger begabten“ flüchtlingen, die keine so große „kulturelle bereicherung“ für uns weiße darstellen, sei gerechtfertigt bzw. nicht so schlimm. ich weiß, dass ihr das nicht so meint, aber aus diesem satz kann man rauslesen, „menschen, die eine (kulturelle) bereicherung für unser land darstellen, verdienen ein aufenthaltsrecht und eine arbeitserlaubnis, alle anderen können ruhig abgeschoben werden“. dieser diskurs einer „geregelten zuwanderung“, die menschen nach ihrem (ökonomischen) nutzen und ihrer verwertbarkeit für den staat einteilt, wurde v.a. unter der regierung schröder populär (u.a. mit der einführung der „greencard“) und wurde unter ausnutzung rassistischer diskurse und stereotype als legitimation für abschiebungen genutzt.
    ich bin nicht deshalb gegen die abschiebung der refugees, weil sie großartige musik machen, sondern weil abschiebung rassistisch und menschenunwürdig ist, weil sie folter und mord bedeutet und weil sie ausdruck eines regressiven nationalismus ist. deshalb bin ich gegen jede abschiebung – und von daher natürlich stellvertretend auch gegen die der refugees.

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  • Heinz

    Hallo Malatesta,

    ich teile voll und ganz Deinen Standpunkt. Trotzdem sind wir – genau wegen dieser furchtbaren Gesetzeslage – gezwungen, das so zu formulieren, da die Rechtsanwälte der Refugees versuchen, über das besondere musikalische Können der Musiker einen Aufenthalt zu erwirken. Solange wir politisch nicht geschafft haben, solche Gesetze zu ändern, müssen wir uns – wenn wir Einzelne schützen wollen – in ihrem Rahmen bewegen. Damit akzeptieren wir das nicht. Aber im Monent ist das leider so… Vielen Dank aber für Deinen Hinweis.
    LG, Heinz

  • Constanze Heinrich

    Gleichheit beginnt im Denken der Menschen, dem anderen die selben Rechte zuzugestehen wie sich selbst. Schon in der Bibel steht geschrieben, liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Traurigerweise sind wir davon weit entfernt. Die Arroganz der westlichen Welt, sich über andere zu stellen, kann auf Dauer nur illusionär sein. Wir alle leben in einer Welt, und Grenzen sind nur ein Konstrukt des menschlichen Geistes. Die Natur selbst strebt immer nach Ausgleich. Es hilft daher nicht, sich hinter einem Schutzschild aus Ignoranz verstecken zu wollen. Die Probleme der Welt gehen uns global alle etwas an. Gleichheit und Gerechtigkeit sollte aus diesem Grund ganz selbstverständlich sein! Ich hoffe und wünsche mir von ganzem Herzen, daß die Petition Erfolg haben wird.

  • Lüder Kriete

    we will overcome!

  • Sushi

    Wie armselig, Gründe lassen sich auch im Vakuum finden, was? It was a great pleasure to enjoy your show in Rudolstadt! 🙂

  • Matthias „Matze“ Bug

    Meine Eltern sagten zu mir, dass sie nicht wussten, was in den Konzentrationslagern geschah. Auch heute weiß der Grossteil der Bevoelkerung nicht, was in Deutschlands Fluechtlingslagern geschieht! Hier herrschen teilweise Verhältnisse, die nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Die Würde der Fluechtlinge wird angetastet – tausendfach! Wehrt Euch, bezieht Stellung, damit Ihr nicht spaeter, wie meine Eltern, sagen muesst

  • Matthias „Matze“ Bug

    : Davon haben wir nichts gewusst…….

  • Manuela

    Alle Menschen sind frei. Jedes Leben hat den gleichen unschätzbaren Wert.
    Doch manche Menschen scheinen das vergessen zu haben.
    Oder sind blindwach eingeschlafen.

    Lasst uns laut sein, damit sie sich erinnern!

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  • Musiker

    Wir haben doch Bushido-Rapppp…Wo brauchen wir denn Kultur????
    Wann ist die nächste Reise? Ich komme mit! Wo ist die CD?

  • Tom Lauerwald

    Nur mit Solidarität kann gegen diese unsinnige Asylpolitik angekämpft werden!

  • Carmen

    Als ich heute folgendes gelesen habe:
    „Einheit in Vielfalt entsteht durch die Freude am Verschiedensein, den Vielfalt ist Reichtum!“.(v. Mathias Claudius), musste ich an „1000 Bruecken“ denken. Ein großartiges und tief menschliches Vorhaben!.
    Von ganzem Herzen wünsche ich auch alle die mitmachen, weiterhin viel Freude, fruchtbare Begegnungen und gutes gelingen!!!
    Carmen

  • Roland Vogel

    Ich finde die Aktion sehr, sehr gut!!!!
    Es ist so deprimierend, dass kaum was gegen den beschämenden Umgang mit Flüchtlingen passiert… Tolles Engagement…
    rv

  • Carmen

    WEIHNACHTEN: Und Gott wurde Mensch. Und hat auf Erden gewohnt. Friede den Menschen, die dies erfassen.
    Carmen

  • Aida

    bei mir funktioniert der button zum unterzeichnen der petition nicht…jemand nen tip?

  • Was genau meinst Du mit „funktioniert nicht“? Gibt es eine Fehlermeldung?

  • Aida

    nein eine fehlermeldung gibt es nicht, aber auch keine Bestätigung oder ist das normal?

  • Doch, es sollte schon eine Bestätigung kommen – aber eben nur, wenn das Formular komplett ausgefüllt wurde.

  • Walter Schlecht

    Wer bleiben will, soll bleiben!
    Den Rassisimus als gesellschaftliches Problem erkennen und überwinden!

  • Pingback: Musik ohne Grenzen : kulturen()

  • Miriam

    Viel Erfolg ! Musik schafft Räume, für ein friedliches miteinander von menschen!!!

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